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Nachhaltige Tipps zum Start in die Grillsaison

Nachhaltige Tipps zum Start in die Grillsaison

Mit dem Beginn der wärmeren Temperaturen fällt auch der Startschuss für die neue Grillsaison.
Wir verraten Ihnen 5 Tipps, wie Sie nachhaltig und umweltschonend grillen können, ohne dabei an Geschmack einzusparen ...

1. Der Grill

Eines gleich vorweg: Mehrweg ist besser statt Einweg. Einmal-Grills sind nicht nachhaltig und verursachen eine Menge Müll und Produktionsaufwand. Ein guter Grill hält mehrere Jahre und ist eine gute Anschaffung, um das Grillen umweltfreundlich zu gestalten.
Eine nachhaltige Alternative zu Holzkohlegrills sind Gas- oder Elektrogrills. Wussten Sie, dass es sogar Solargrills gibt?

2. Die Holzkohle

Beim Grillen sollten Sie unbedingt darauf achten, heimische Holzkohle zu verwenden. Oft kommt Holzkohle aus fernen Ländern wie Asien, Afrika oder Südamerika, wo dafür Regenwald illegal abgeholzt wird. Heimische Buchen sind hier zum Beispiel der Griff der Wahl.
Alternativen wie Holzscheite aus dem Garten, Olivenkerne oder Weinreben sind wahre Dauerbrenner und höchst effizient, wenn es ums Grillen geht.
Achten Sie beim Kauf von Holzkohle unbedingt auf Siegel:

  • FSC (nachhaltige Forstwirtschaft, von NABU und BUND empfohlen)
  • PEFC (nachhaltige Forstwirtschaft, vom Landwirtschaftsministerium empfohlen, nicht von NABU und BUND empfohlen)
  • Naturland (nachhaltige Forstwirtschaft, empfohlen vom BUND)
  • DIN EN 1860-2 (weist darauf hin, dass weniger Giftstoffe und ein Mindeststandard bei Qualität und Umweltbelastung eingehalten wurden)

3. Der Grillanzünder

Wie zünden Sie den Grill an? Chemische Anzünder, Benzin oder andere Chemiekeulen, die Feuer herbeizaubern sollen, sind nicht nur gefährlich, sondern schaden auch der Umwelt. Außerdem riechen sie schlecht und machen das Essen auf dem Grill nicht leckerer. Daher unser Tipp: Natürliche Grillanzünder aus Holz mit Wachs. Achten Sie auch hier auf FSC-zertifizierte Produkte.

4. Kein Alu auf dem Grill

Grillschalen aus Alu? Kartoffeln in Alufolie? Aluminium am Essen ist nicht nur eine große Müllverschwendung, sondern auch gesundheitsschädlich. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnte davor, Aluminium bei Lebensmitteln zu verwenden, da das Metall in die Speisen übergeht. Alternativen zu Aluminiumschalen sind Metall- oder Steinplatten zum Grillen oder verschiedene, natürliche Blätter.
Pflanzenblätter als Alufolie-Ersatz ist eine nachhaltige und gesunde Möglichkeit beim Grillen. Im Prinzip können Sie alle großen Blätter von Gemüsepflanzen nehmen: Kürbis, Kohl, Zucchini oder Weinblätter. Die Blätter einfach waschen und nicht zu sehr abtrocknen, einölen und Grillgut darauflegen. Auch Kartoffeln können in heimische Gemüseblätter eingewickelt und in die Glut gelegt werden.

5. Was kommt auf den Grill?

Zu guter Letzt kommt es auch darauf an, was auf dem Grill liegt. Saisonale, selbstgemachte Gemüsestäbe vom Markt sorgen für eine bunte Stimmung auf dem Grill. Auch biologische Grillkäse ist ein wahrer Gaumenschmaus. Mittlerweile gibt es diverse Fleischersatzprodukte für den Grill, die überzeugen. Sie können nicht auf Fleisch verzichten? Achten Sie beim Kauf auf biologische Fleischprodukte aus Freilandhaltung.
Übrigens: Grillsoßen kann man ganz schnell selbstherstellen. Ohne Zusatzstoffe können Sie somit Ihr Gegrilltes verfeinern. Auch Kräuterbutter ist im Handumdrehen selbst gemacht und schmeckt viel besser als die Gekaufte.

Wir wünschen viel Spaß beim Angrillen!
Ihr NATUREHOME-Team

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